Hochwasser in Wardenburg 1981 Im Frühjahr des Jahres kam es infolge anhaltender Regenfälle und der Schneeschmelze zu einem außergewöhnlich hohen Pegel der Hunte. Dies führte am 12. März zu einem Deichbruch in Höhe des Barneführerholzes zwischen Sandkrug und Wardenburg, wodurch mehrere Gehöfte in Höven und Astrup von der Außenwelt abgeschnitten wurden.Die bereits eingesetzten Feuerwehren Littel und Wardenburg und das örtliche Technische Hilfswerk bekamen noch mehr Arbeit, als sich die Flutwelle über die Neubautrasse der BAB 29 ergoß und sich sich auf den Weg Richtung Wardenburg machte. Das Wasser überflutete Ortsteile Wardenburgs und ergoß sich hier in unzählige Keller in der Nähe des Schulzentrums. In den Straßen wurden Wasserstände von bis zu 80 cm gemessen. Als sich die Lage an den Deichen noch mehr zuspitzte, sah sich der Oberverwaltungsbeamte des LK Oldenburg, Wolfgang Haubold, veranlaßt, den Katastrophenfall festzustellen. Noch in der gleichen Nacht kamen 400 Fallschirmjäger der Bundeswehr zur Hilfe, welche am folgenden Tag noch durch 300 weitere Soldaten unterstützt wurden. Zusätzlich wurden auch der Einsatzleitwagen (ELW 2) des LK Oldenburg für die optimale Weiterleitung von Nachrichten genutzt. Nach einer Woche zäher Arbeit konnte Haubold den Katastrophenfall am 19. März wieder aufheben. Allen Helfern wurde ausgiebig gedankt. Sie setzten sich aus 800 Feuerwehrmännern, 100 THW-Helfern, 50 DRK-Helfern und 1050 Soldaten zusammen. Sie hatten die Woche über 100000 Sandsäcke gefüllt und verbaut. Matthias Liebl, Gemeindepressewart |