Brand JZ Wardenburg

Brand des Jugendzentrums Wardenburg

Im Februar 1994 geriet aus bislang ungeklärter Ursache das JZ Wardenburg in Brand. An einem Sonntagabend entdeckte der Kamerad Harald Jürgens als Anwohner Feuerschein im Inneren des Gebäudes. Wenig später schlugen die Flammen bereits aus den großen Seitenfenstern, weil diese wegen der enormen Hitze geborsten waren.
Die anrückende Feuerwehr Wardenburg forderte sofort Unterstützung aus den Nachbareinheiten Littel und Sandkrug an. Während sie sich auf die Südseite des Gebäudes konzentrierte, griffen die unterstützenden Kräfte von der Nordseite her an.
An dem Gebäude war nichts zu halten. Die herbeigerufene Gemeindedirektorin Martina Noske mußte mit ansehen, wie "ihr" JZ bis auf die Grundmauern niederbrannte. Zwischendurch stürzte ein Großteil des Flachdaches ein, weil das Gebälk wegen des enormen Gewichts des Kiessandes auf dem Dach nachgab.
Inzwischen hatten sich auch viele Wardenburger Mitbürger eingefunden, weil es hieß, daß der direkt angrenzende Schützenhof brennen sollte. Dieser wurde in der unterirdischen Schießhalle aber nur durch etwas Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen.
Ein Jahr später stand das neue JZ wieder an Ort und Stelle. Als Überbrückung hatte man eine Notunterkunft am Wardenburger Glockenturm bezogen.

Matthias Liebl, Gemeindepressewart