Durch Schweißarbeiten Strohlager zerstört
Im August
1999 ist es infolge unachtsamer Schweißarbeiten an einem neuen Strohlager in Tungeln
morgens zu einem Brand gekommen. Die freiwilligen Feuerwehren aus Wardenburg, Littel und
Sandkrug wurden alarmiert.
In direkter Nachbarschaft zu dem Gebäude befand sich auch ein neuer Bullenstall,
der durch die enorme Hitzestrahlung auch Feuer zu fangen drohte.
Aus diesem Grund wurde das Hydro-Schild der Feuerwehr Littel in Stellung
gebracht, welches den Stall dann vor der Hitze schützte und die Tiere
somit in dem Gebäude verbleiben konnten. Mit einer zusätzlichen Tierrettung
wäre der Einsatz noch ungleich schwieriger ausgefallen, als er ohnehin
schon war.
Direkt
neben dem Brandobjekt stand ein noch voller Strohanhänger, der durch die
Hitzestrahlung Feuer gefangen hatte. Der Landwirt brachte mit seinem Schlepper
das brennende Gefährt auf einen benachbarten Acker, wo es ausbrennen konnte.
Löschen hatte hier keinen Zweck mehr.
Inzwischen war ein Radlager geordert worden, der das wackelige Gebäude von seinem
brennenden Stroh befreite und dieses auf dem Acker ausbreitete. Die Feuerwehr Sandkrug
löschte die Fuder ab. Erheblich verzögert wurde der Einsatz durch den moorigen Boden.
Der schwere Radlager versank nach halbgetaner Arbeit im tiefen Untergrund und konnte erst
nach vier Stunden durch eine Raupe wieder befreit werden. So kamen die Wardenburger
Kameraden erst nach fast 11 Stunden Einsatz am späten Abend wieder beim Feuerwehrhaus an. Matthias Liebl, Gemeindepressewart
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